REZEPTE

M´TABBAL AUBERGINE

  • 1 kg Aubergine
  • 150 g ungesü.ter Soja-Joghurt
  • 50 – 100 g Tahin
  • 1 – 3 Knoblauchzehen
  • Alternativ: Öl zum Frittieren
  • Salz

Auberginen mit einer Gabel an mehreren Stellen anpiksen und eine Stunde bei 250 °C im Backofen
backen, bis sie sehr weich sind.

Für nur 1 kg Auberginen ist der hohe Energieaufwand eigentlich nicht vertretbar. Deshalb machen
wir meist mehr von dieser Creme. Sie hält sich im Kühlschrank bis zu zehn Tage lang.
Wenn Sie eventuell auch in der nächsten Zeit Lust auf Auberginen-Creme haben werden, könnten
Sie auch gleich eine größere Menge backen und das übrige Fruchtfleisch einfrieren. Alternativ
kann mensch die Auberginen auch frittieren oder mit viel Öl anbraten, bis sie sehr weich sind.

Wenn die Auberginen fertig gebacken sind, abkühlen lassen. Die Auberginen etwa nach einer halben
Stunde mit einem Messer öffnen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausschaben. Das Fruchtfleisch
in ein Sieb über einen Topf geben und abkühlen sowie abtropfen lassen.

Zuletzt das Auberginenfleisch mit Joghurt, Tahin, 1 TL Salz und dem Knoblauch im Standmixer mixen
oder mit dem Pürierstab pürieren.

Auf einem Teller oder in einer Schüssel anrichten und mit etwas Olivenöl verfeinern. Dazu zum Beispiel
arabisches Brot reichen.

Tipp für feierliche Anlässe: Wenn Sie zusätzlich noch mehr Tahin hinzugeben, schmeckt es intensiver
und noch besser.

FALAFEL

  • 400 g getrocknete Kichererbsen
  • 50 g frischen Koriander
  • 50 g frische glatt e Petersilie
  • 1 Stange Lauch oder 2 Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 3 TL Natron
  • 2 TL Salz
  • 3 TL Falafel-Gewürz (alternativ können Sie dies auch selbst mischen, indem Sie 2 TL gemahlenen Kreuzkümmel, 1/2 TL Pfeffer und 1/2 TL Zimt oder Piment vermengen)
  • Öl zum Frittieren
  • Ein Schälchen Sesam

400 g ungekochte Kichererbsen mindestens 12 Stunden in Wasser (am Besten über Nacht) mit 1 TL Natron quellen lassen. Diese Menge ergibt ca. 800 g. Die eingeweichten Kichererbsen vor Verwendung noch einmal gut waschen. Ich würde Ihnen empfehlen keine Kichererbsen aus der Dose zu verwenden. Bei diesen besteht die Gefahr, dass die Falafel in der Fritteuse zerfallen.

Zuerst den Lauch / die Zwiebeln, den Knoblauch, die Petersilie und den Koriander zerkleinern. Traditionell wird in Syrien ein Fleischwolf zum Zerkleinern und Mixen der Falafelmischung verwendet. Ich habe einen Standmixer und mixe in zwei Portionen. Ein elektrischer Zerkleinerer leistet auch sehr gute Dienste. Ein Pürierstab geht auch, dauert jedoch etwas länger.
Die Kichererbsen gemeinsam mit dem geschnittenen Gemüse und den Kräutern im Standmixer oder mit dem Pürierstab zu einer groben Masse verkleinern. Nicht zu fein und nicht zu feucht! Es ist wichtig, dass mensch den Teig noch gut formen kann.

Den Teig in eine Schüssel geben. In einem Glas 100 ml Wasser mit 3 TL Natron, 2 TL Salz und 3 TL Falafelgewürz vermischen und unter den Falafelteig rühren. Anschließend den Teig ungefähr eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Das Öl in einer Fritteuse oder in einem Topf erhitzen. Nehmen Sie nun ca. 1 EL Falafel-Teig und formen Sie ihn in der Hand oder mit einem Falafel-Portionierer zu einem Bällchen. Wenn Sie möchten, können Sie das Bällchen noch mit einem Essstäbchen durchbohren (so werden die Falafel auch innen gebraten) und in Sesam tunken. Wenn das Öl heiß genug ist (ca. 180 °C), die Bällchen nach und nach in die Fritteuse geben
und solange frittieren (ca. 2 1/2 Minuten), bis sie goldbraun sind. Anschließend 4–5 Bällchen in
einem arabischen Brot einrollen.

Als Beilage empfehle ich zum Beispiel: Arabisches Fladenbrot, Hummus, Falafel-Soßen, Granatapfelsirup, Salat, Tomaten, Zwiebeln, (Essig-)Gurken, Zitrone, Petersilie und Minze.

BAKLAVA

  • 1 Packung Baklava-Teig (Yufka/Filo-Teig)
  • 300 g pfl anzliches Ghee
  • 250 g gemahlene Nüsse (Haselnuss und/oder Mandeln)
  • 270 g Zucker (70 g + 200 g)
  • 3 EL Rosenwasser
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL veganer Honig (z.B Agavendicksaft )
  • 100 g gehackte Pistazien
  • optional: eine Messerspitze Zimt

Generell braucht mensch für den folgenden Kochvorgang immer wieder geschmolzenes Ghee. Deshalb
zu Beginn 300 g Ghee in einem Topf auf kleiner Hitze zum Schmelzen bringen und flüssig halten.

250 g Nüsse im Standmixer zerkleinern oder gleich gemahlene Nüsse verwenden. Die Nüsse in einen
Topf geben, 70 g Zucker, 5 EL geschmolzenes Ghee und 1 EL Rosenwasser hinzugeben und verrühren.
Anschließend streichen Sie ein Baklavablatt auf einem Brett oder einem Blech mit Ghee ein. Darauf ein
weiteres Baklavablatt wieder einstreichen, sodass am Ende drei Lagen fest aufeinander liegen und zu
einem Teig werden. Es ist kein Problem, wenn ein Blatt einreißt oder etwas eingeknickt ist.
Dann die Nussmischung in einer Linie fest auf den unteren Bereich des Teiges drücken und den Teig nach
oben einrollen. Anschließend ein Ofenblech mit Ghee einstreichen.

Die Rolle auf das Blech legen und noch einmal mit Ghee einpinseln. Die Rolle sollte überall mit
Ghee eingepinselt sein. Dieses Prozedere mehrmals wiederholen, bis mehrere (ca. drei) Rollen eng
nebeneinander auf dem Blech liegen. Mit einem scharfen Messer in kleine quadratische Stücke zerteilen.
Für etwa 20–25 Minuten bei 200 °C im Ofen backen, bis sie goldfarben sind.

Währenddessen 150 ml kochendes Wasser und 200 g Zucker in einem Topf verrühren und bei mittlerer
Hitze flüssig werden lassen. Dann die Hitze herunterdrehen und 1 TL Zitronensaft dazugeben. 1 EL Honig,
2 EL Rosenwasser und nach Belieben Zimt hinzugeben. Bei geringer Hitze auf dem Herd stehen lassen,
bis die Baklava fertig gebacken sind. Wenn die Baklava fertig sind, den gesamten Sirup großzügig darüber
gießen, sodass sie durchtränkt werden (sonst trocknen sie schnell aus). Zuletzt die Pistazien darüber
streuen und die Stücke schön auf einem Teller anrichten.